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ADAC MX MASTERS: SIMON LÄNGENFELDER, RENNPREMIERE AUF DER 450 CCM KTM IN DREETZ

Der amtierende MX2-Weltmeister startet beim ADAC MX Masters

Erster Rennstart Längenfelders auf dem 450 ccm Motorrad

Rabattierte Tickets erhältlich

Der amtierende MX2-Motocross-Weltmeister Simon Längenfelder (D/Red Bull KTM Factory Racing Team) wird beim ADAC MX Masters in Dreetz am 9. und 10. Mai an den Start gehen. Der KTM-Werksfahrer wird dann zum ersten Mal ein Rennen auf dem 450 ccm Motorrad bestreiten. Der Oberfranke führt auch aktuell die MX2-Weltmeisterschaft wieder an. Nach sechs Jahren Pause startete der ehemalige ADAC MX Junior Cup 125-Champion im vergangenen Jahr erstmals in der ADAC MX Masters-Klasse und freut sich, auch in diesem Jahr wieder vor den heimischen Fans an den Start gehen zu können.

Wie kam es zu der Entscheidung, beim ADAC MX Masters in Dreetz an den Start zu gehen?

Simon Längenfelder: „Wir haben jetzt nach dem GP in Arco am vergangenen Wochenende über einen Monat lang eine Rennpause in der Weltmeisterschaft. In der Zeit möchte ich unbedingt ein Rennen fahren, um im Rennrhythmus zu bleiben und Dreetz passt da perfekt hinein. Ich werde das Ganze auch nutzen, um mein erstes Rennen auf einem 450 ccm Motorrad zu bestreiten.“

Kennst du die Strecke in Dreetz?

„In Dreetz war ich schon ein paar Mal zum Training und ich meine, ich bin da auch schon mal in meiner Jugend Rennen gefahren. Aber im Rahmen des ADAC MX Masters war ich noch nie dort. Die Strecke hat es in sich. Sie hat viele 180 Grad-Kurven, bei denen man sich aus dem Sand ausbuddeln muss. Ich habe gehört, dass viele Fahrer letztes Jahr gestöhnt haben, dass die Strecke so ausgefahren war. Aber so ist es dann umso besser für mich zur Vorbereitung auf die weiteren MXGP-Rennen.“

War die Premiere in der ADAC MX Masters-Klasse im vergangenen Jahr so gut, dass du in diesem Jahr direkt wieder ein Rennen mitfahren wolltest?

„Dadurch, dass ich jetzt wieder in Deutschland lebe, ist es auf jeden Fall einfacher geworden, beim ADAC MX Masters mitzufahren, da die Anreise deutlich kürzer geworden ist. Ich war überrascht, wie professionell die Serie ist, da ich aus den vergangenen Jahren nur noch die MXGP kannte. Es gibt sehr viele Fahrer, was immer cool ist, alle Klassen sind voll, man muss sich sogar für die Wertungsläufe qualifizieren. Das kenne ich aus der WM gar nicht mehr, deswegen hat es mich echt positiv überrascht und jetzt freue ich mich, in Dreetz wieder dabei zu sein. Ich habe mir vorgenommen, jedes Jahr wieder ein, zwei Rennen beim ADAC MX Masters mitzufahren. Ich kann das aber immer nur recht kurzfristig entscheiden, da es von meinem Kalender, meiner Fitness, meinem Motorrad und weiteren Dingen abhängt, ob es möglich ist. Ein Rennen zu fahren ist eigentlich immer das beste Training. Warum soll ich dann zu Hause bleiben und den Livestream gucken, wenn ich selbst mitfahren kann?“

Welchen Einfluss hat die Serie auf deine Karriere gehabt?

„Als ich 2018 und 2019 im ADAC MX Junior Cup 125 gefahren bin, gab es noch nicht so viele EMX-Rennen wie heute. Um besser in die Rennpraxis reinzukommen und auf internationalem Niveau zu lernen, hat mir das ADAC MX Masters wirklich gut weitergeholfen. Eine Serie auf so einem hohen Niveau sozusagen vor der eigenen Haustür zu haben, mit so vielen Fahrern aus der ganzen Welt, war ein wichtiger Baustein auf meinem Weg an die Weltspitze.“

Was sind die Ziele für Dreetz?

„Die etablierten Masters-Fahrer kennen die Strecke unter Rennbedingungen aus den Vorjahren gut. Natürlich möchte ich versuchen, in Dreetz zu gewinnen, aber ich weiß auch, dass es mein erstes Rennen auf der 450er ist, dass ich es ruhig angehen muss und die anderen auch wirklich stark sind. Das Duell zwischen Max Nagl und Roan van de Moosdijk im zweiten Lauf von Grevenbroich hat gezeigt, wie gut die sind. Ich bin selbst gespannt, wie das mit der 450er wird. Ich bin sie noch nicht viel gefahren, nur wenige Tage und mit dem Setup meiner 250er. Ich freue mich auf jeden Fall, meine ersten Rennmeter auf dem großen Motorrad zu bestreiten und Erfahrungen zu sammeln.“

Wie wichtig ist der direkte Kontakt zu den deutschen Fans, wie zum Beispiel bei der Autogrammstunde am Sonntag?

„Dadurch, dass ich jetzt wieder mehr in Deutschland bin und meine meisten Trainingssessions hier absolviere, finde ich es allgemein voll cool, dass ich wirklich viele Leute und Fans sehe, mit denen ich auch mal reden kann. Und für die ist es auch super, dass sie mich nicht nur im Livestream zu sehen bekommen. Ich finde die Möglichkeit super, mich ihnen live zu präsentieren und ihnen mit guten Rennen eine gute Unterhaltung zu liefern. Im vergangenen Jahr in Tensfeld war schon viel los und ich gehe davon aus, dass die Fans in Dreetz auch eine gute Stimmung machen werden.“

Simon Längenfelder wird neben weiteren Spitzenfahrern den Fans bei der Autogrammstunde am Sonntagmittag zur Verfügung stehen. 

Die Zuschauer dürfen sich auf ein hochkarätiges Starterfeld und spannenden Rennsport in den vier Klassen ADAC MX Masters, ADAC MX Youngster Cup, ADAC MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup 85 freuen. 

Tickets sind ab sofort online über den Ticketshop des MC Dreetz erhältlich. 

Mit dem Rabattcode „Simon10“ gibt es 10% Rabatt auf alle Tickets, die im Vorverkauf erworben werden.

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